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ITK Fußballprojekt in Tansania geht in die 2. Runde - Yussuf Poulsen übernimmt weiterhin Schirmherrschaft

ITK Fußballprojekt in Tansania geht in die 2. Runde -

Yussuf Poulsen übernimmt weiterhin Schirmherrschaft

Im Februar 2019 führte der Internationale Trainerkurs (ITK) der Universität Leipzig zum ersten Mal ein Fußball-Projekt in Tansania durch. Nach dem sehr erfolgreichen Start wird die Weiterbildung von Fußball-TrainerInnen in Dar es Salaam jetzt fortgesetzt. Auf den Inhalten des ersten Moduls aufbauend, wird die neun-tägige Schulung auch dieses Mal von zwei Experten des Sächsischen Fußballverbandes (SFV) angeleitet. Alle Teilnehmer, die im Februar noch nicht dabei waren, nahmen im Vorfeld an Workshops teil. Diese führten die im Frühjahr ausgebildeten TrainnerInnen durch. So starten alle Teilnehmer kommende Woche mit dem gleichen Wissenstand. Dies ist auch deshalb möglich, da bei ITK Projekten stets großer Wert auf die Befähigung der TrainerInnen vor Ort zu Multiplikatoren und Multiplikatorinnen gelegt wird.

Im Anschluss an das 2. Modul bleibt SFV-Experte Martin Hammel für weitere vier Wochen in Tansania, um den Trainern individuelleres Feedback geben und dadurch die Umsetzung des zuvor Gelernten in die Praxis erleichtern zu können.

„Im Sinne der Nachhaltigkeit möchten wir zudem gerne eine dauerhafte Kooperation mit dem Tansanischen Fußballverband etablieren“, so Daniel Eckert-Lindhammer, Verantwortlicher für die Internationalen Beziehungen der Sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig. „Dies könnte z.B. durch einen jährlichen Austausch passieren: im ersten Schritt schulen Leipziger Experten in Tansania; im zweiten Schritt besuchen die Trainer die sächsische Sportstadt und können sich durch aktive Einbindung in die Abläufe vor Ort weiterentwickeln.“

In Dar es Salaam wird das Projekt weiterhin vom ITK-Botschafter des Landes, Tuntufye Mwanbusi, und dessen Fußballakademie Magnet Youth Sports Organization, organisiert. Die Fortführung wird erstmals auch finanziell durch die Deutsche Botschaft in Tansania unterstützt werden. Darüber hinaus übernimmt RB Leipzig Stürmer Yussuf Poulsen nach wie vor die Schirmherrschaft. Er freut sich zudem auf das internationale Fußballturnier KOMM MIT im Dezember, bei dem auch einige Jugendmannschaften aus Tansania antreten werden.

 


Leipziger Sportwissenschaft strahlt in die Welt:

„ITK Pathfinder Projekte“ bringen Sport Know-How nach Benin, Tansania und Mexiko

RBL Spieler Yussuf Poulsen übernimmt Schirmherrschaft für Tansania-Projekt

Der Internationale Trainerkurs (ITK) der Universität Leipzig führt im Februar 2019 drei Trainerfortbildungen in Benin (Handball), Tansania (Fußball) und Mexiko (Leichtathletik) durch. Diese „ITK Pathfinder Projekte“ zielen darauf ab, TrainerInnen und SportlehrerInnen vor Ort zu unterstützen und zugleich auf die weltweit einmalige Intensivweiterbildung an der Sportwissenschaftlichen Fakultät in Leipzig aufmerksam zu machen. Die aktuellen Projekte können durch das Engagement erfolgreicher ITK-Absolventen und die Zusammenarbeit mit deutschen und internationalen Sportorganisationen und -ministerien sowie dank namhafter Unterstützung auf höchstem Niveau realisiert werden.

Der Internationale Trainerkurs hat das Anliegen, Hilfe zur Selbsthilfe für TrainerInnen in Entwicklungs- und Schwellenländern zu bieten und die olympischen und paralympischen Werte zu verbreiten. So werden die Leipziger AbsolventInnen in ihrer Rolle als MultiplikatorInnen dieser Werte geschult und auch nach ihrem Abschluss am ITK beim Aufbau von Sportstrukturen in ihren Heimatländern unterstützt. „Die Gründung unseres ITK Alumni Botschafterprojektes 2014 war hier eine wegweisende Initiative, um die internationale Strahlkraft der Leipziger Sportwissenschaft und des Internationalen Trainerkurses in der Welt zu erhöhen“, so Daniel Eckert-Lindhammer, Verantwortlicher für die Internationalen Beziehungen der Leipziger Fakultät. „Mit den Projekten im Februar zeigt sich, dass diese Initiative im fünften Jahr ihres Bestehens und unsere intensive Alumniarbeit bereits große Früchte tragen.“

So entstand das „ITK Pathfinder Projekt“ in Tansania durch das Engagement von Tuntufye Mwambusi, Absolvent des ITK 2017. Sieben Tage lang werden in Dar es Salaam bis zu 40 FußballtrainerInnen durch Experten des Sächsischen Fußballverbandes weitergebildet. Schirmherr ist RB Leipzig Spieler Yussuf Poulsen. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Yussuf Poulsen und dem Sächsischen Fußballverband die stärksten Partner für eine erfolgreiche Umsetzung des Projektes und seine nachhaltige Wirkung gewinnen konnten“, so Eckert-Lindhammer.

In Porto-Novo, Benin, werden auf Initiative des ITK Alumnus Aldo Rigis Gnonlonfoun (ITK 2017/18) während der zweiwöchigen Weiterbildung zur Persönlichkeitsentwicklung im Sport im Bereich Handball die TeilnehmerInnen methodisch und fachlich in Bewegungserziehung, Projektmanagement und Sportorganisation geschult. ITK Handball- und Nachwuchsexperte Daniel Andrä führt dieses Projekt in Kooperation mit INJEPS (Universitäre Einrichtung für die SportlehrerInnen-Ausbildung), dem Sportverein „Association Sportive Omnisport Modèle“ und dem Nationalen Handballverband Benins durch.

In Mexiko findet das „ITK Pathfinder Projekt“ in enger Zusammenarbeit mit dem 2017 gegründeten Alumniverein ITK México statt. Als Besonderheit wird hier ein Intensivseminar an zwei verschieden Orten des Landes – Puebla und Veracruz – durchgeführt. Insgesamt über 100 SportlehrerInnen und TrainerInnen des Landes werden im Bereich Kondition und Schnelligkeitstraining weitergebildet. Dieses ITK Pathfinder Projekt ist das erste große Weiterbildungsprojekt des ITK Alumnivereins in Mexiko; Kooperationspartner sind neben der Deutschen Botschaft in México City auch staatliche Sportinstitute in Puebla und Veracruz wie das „Instituto Veracruzano del Deporte“, die „Direccion de Educacion Física de la Secretaria de Educacion Publica del Estado de Puebla“ und „El Benemérito Instituto Normal del Estado“.


Fortsetzung der Kooperation zwischen Leipzig und Havanna: „ITK Alumnicamp Kuba“ im Bereich Judo 

Vom 22. bis 26. Oktober findet in Havanna das „ITK Alumnicamp Kuba 2018“ statt: Das fünftägige Weiterbildungsseminar im Bereich Judo für Absolventen des Internationalen Trainerkurses ist eine Kooperation der Sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig mit der Universidad de Ciencias de la Cultura Física y el Deporte „Manuel Fajardo“, dem Instituto Nacional de Deportes, Educación Física y Recreación (INDER) sowie dem Centro de Investigaciones del Deporte Cubano (CIDC).

Die vierzehn Teilnehmer aus Brasilien, Bolivien, Chile, El Salvador, Mexiko, Peru und Uruguay haben den Internationalen Trainerkurs der Sportwissenschaftlichen Fakultät zwischen 1993 und 2017 absolviert und sind in ihren Ländern als Judotrainer, Universitätsdozenten und Sportlehrer tätig. „Mit diesem Alumnicamp möchten wir den fachlichen Austausch unserer Alumni untereinander und ihre Weiterbildung fördern und sie als Multiplikatoren des Wissens und Netzwerker des ITK schulen“, so Initiator und ITK-Geschäftsführer Daniel Eckert-Lindhammer.

Der Fokus des Seminars liegt auf den Themenbereichen Ne Waza und Kumi  Kata. Im Hinblick auf den „Welt-Judo-Tag“, der jährlich am 28. Oktober gefeiert wird, werden außerdem Kenntnisse zur selbstständigen Planung, Durchführung und Kontrolle von Sportveranstaltungen sowie zur Ansprache von speziellen Zielgruppen vermittelt. Der Höhepunkt ist die Organisation und Realisierung einer Judo-Sportveranstaltung für Kinder.

Bereits im Februar 2018 wurden mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Sportuniversität UCCFD „Manuel Fajardo“ und der Universität Leipzig die Weichen gestellt für den sportwissenschaftlichen Austausch zwischen Leipzig und der kubanischen Hauptstadt. Die UCCFD zählt zu den renommiertesten Sportuniversitäten in Lateinamerika. In ihrer Vorbildrolle sehen die Partner großes Potential für die Entwicklung der Sportwissenschaft in dieser Region.

Besonderheit erlangt diese Kooperation auch im Hinblick auf die gemeinsame sportwissenschaftliche Geschichte der beiden Städte: Bereits von 1961 bis 1990 bestand eine enge bilaterale Kooperationsbeziehung zwischen der UCCFD Havanna und der Deutschen Hochschule für Körperkultur (DHfK) in Leipzig. Dieser Austausch war maßgeblich verantwortlich für die Entwicklung der Sportwissenschaft in Kuba.


Wichtige Informationen


Bewerbungsfristen:

  • 1. Kurs 2020 (02.03.2020 - 31.07.2020)
    Bewerbungsschluss: 01.09.2019 (Posteingang in Leipzig*)
  • 2. Kurs 2020/21 (31.08.2020 - 31.01.2021)
    Bewerbungsschluss:
    01.03.2020 (Posteingang in Leipzig*)

*Die Botschaften legen häufig einen Bewerbungsschluss fest, der deutlich vor der von uns festgesetzten Frist liegt, um einen fristgerechten Eingang der Bewerbungen in Leipzig sicherzustellen.


Änderung in der DAC-Liste der OECD:

Wir bitten Sie zu beachten, dass Uruguay, Chile und die Seychellen 2018 von der OECD-DAC Liste gestrichen wurden. Bewerbungen aus diesen Ländern können daher nicht mehr berücksichtigt werden.
Dies gilt bereits für Bewerbungen ab dem 2. Kurs 2018/19.

Aktuelle DAC-Liste der OECD: DAC-Liste

 

News und Veranstaltungen

Video: Kooperation und Vernetzung:
ITK und LTTV Leutzscher Füchse e.V. -
eine "Win-win-Situation"

Zum Erfolg des ITK tragen in wesentlichem Maße auch die Sächsischen Sportverbände und Leipziger Vereine bei, deren Trainer als hochqualifizierte Dozenten am ITK unterrichten. Darüber hinaus ermöglichen Kooperationen den Teilnehmern, die im Kurs erlernten Methoden in der Praxis zu erfahren, sich im Vereinsleben einzubringen und die Vereinsstrukturen und Wettkampfsysteme kennenzulernen.

Dieser sportliche, trainingswissenschaftliche und kulturelle Austausch birgt auch Potential für die Leipziger Vereine und prägt die Leipziger Sportlandschaft: Die Zusammenarbeit eröffnet den Vereinen die Möglichkeit, Kontakte ins Ausland zu knüpfen und Partnerschaften mit internationalen Verbänden und Clubs aufzubauen.

Am Beispiel der langjährigen Kooperation des ITK mit dem Tischtennisverein LTTV Leutzscher Füchse e.V. wird deutlich, welche Entwicklungsmöglichkeiten sich hieraus für die Nachwuchsarbeit und den internationalen Austausch ergeben.

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