Abschluss/Prüfungen

Am Ende der Weiterbildung haben die Teilnehmer ihre Befähigung in den Abschlussprüfungen gemäß der für diese Studienform geltenden Prüfungsordnung nachzuweisen:

Gewählte Sportart oder Spezialisierung

Behindertensport/Konditionstrainer/Sportmanagement

Lehrprobe

  • Die Kandidatin/der Kandidat bereitet selbständig eine Trainingseinheit in der gewählten Sportart vor und führt sie in ihrer/seiner Gruppe durch.
  • Im Behindertensport wird analog in ihrer/seiner Gruppe eine Übungsstunde für Sportler mit Behinderung durchgeführt.
  • In der Spezialisierung Konditionstrainer wird eine Übungs-/ Trainingseinheit mit zielgruppenspezifischem Inhalt durchgeführt.

Sportpraktische Prüfung

  • Die Kandidatin/der Kandidat demonstriert technische bzw. technisch-taktische Handlungen ihrer/seiner Spezialsportart, die nach vorgegebenen Kriterien bewertet werden.
  • Im Behindertensport demonstriert die Kandidatin/der Kandidat typische Abwandlungen sportlicher Bewegungen von Körperbehinderten.
  • Die Kandidatin/der Kandidat in der Spezialisierung Konditionstrainer demonstriert Bewegungsabläufe von Grundübungen des Konditionstrainings, die nach vorgegebenen Kriterien bewertet werden.

Theorieprüfung

Die Kandidatin/der Kandidat weist in einer mündlichen Einzelprüfung die im Unterricht vermittelten Kenntnisse nach.

Komplexprüfung im Sportmanagement

Die Kandidatin/der Kandidat demonstriert die Lehrbefähigung in einer gewählten Sportart (Lehrprobe), erhält eine Projektaufgabe (Planung, Durchführung, Evaluation einer Sportveranstaltung) und weist ihre/seine Kenntnisse in einer Klausur nach.


Allgemeine Bewegungs- und Trainingswissenschaft

mündliche Prüfung


Sportmedizin

mündliche Prüfung

Sportpsychologie und Sportpädagogik

Darüber hinaus hat jeder Teilnehmer einen schriftlichen Endnachweis in der Sportpsychologie und Sportpädagogik zu erbringen.


Die Ausbildung in der deutschen Sprache wird mit einer schriftlichen Prüfung abgeschlossen, deren Erfolg zum Erhalt eines Deutsch-Zertifikats führt.

Hat der Teilnehmer alle Prüfungen erfolgreich abgelegt, erhält er ein Zertifikat der Universität Leipzig, welches das Gesamtprädikat, die Einzelnoten der geprüften Lehrgebiete und das Stundenvolumen der absolvierten Fächer aufweist.

Wird eine der Abschlussprüfungen in der gewählten Sportart, im Behindertensport bzw. in der Spezialisierung „Konditionstraining“, der Allgemeinen Bewegungs- und Trainingswissenschaft oder der Sportmedizin  lt. Prüfungsordnung endgültig nicht bestanden, erhält der Student anstelle des Zertifikates der Universität Leipzig eine Bescheinigung über seine Teilnahme am Weiterbildungslehrgang.

Die Bewertung sowie Einzelheiten über Vorbereitung und Durchführung der Prüfungen werden durch die Prüfungsordnung geregelt, die jedem Teilnehmer erläutert wird.

 

Abbruch des Studiums

Gemäß Studienordnung (§ 10) kann die Ausbildung abgebrochen und die/der Betreffende vorzeitig aus dem Lehrgang entlassen werden, wenn 

  • Tatsachen vorliegen, die zur Versagung der Immatrikulation geführt hätten;
  • nachweislich falsche und unvollständige Angaben in den Bewerbungsunterlagen enthalten sind;
  • die Teilnehmerin/der Teilnehmer sich als völlig ungeeignet zeigt und den sportfachlichen, physischen und/oder sprachlichen Anforderungen der Ausbildung in keiner Weise gerecht wird;
  • die Teilnehmerin/der Teilnehmer gegen die Studienordnung in gravierender Weise verstößt

Der Abbruch des Studiums kann im Einvernehmen mit der Teilnehmerin/dem Teilnehmer erfolgen, wenn schwerwiegende persönliche und familiäre Probleme die Teilnehmerin/den Teilnehmer derart belasten, dass eine Fortführung der Ausbildung nicht mehr gewährleistet ist.

Wir weisen darauf hin, dass bei einem eigenmächtigen Abbruch ohne triftige Gründe in Abstimmung mit dem Auswärtigen Amt festzulegen ist, inwieweit die/der Betreffende für die Ausbildungskosten und den dadurch verlorenen Studienplatz aufkommt.